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Timecraft Personaldienstleistungen GmbH

05.12.2016 11:18 Kategorie: TIMECRAFT news

Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes

Neues Gesetz tritt zum 1. April 2017 in Kraft – Änderungen für Kunden, Mitarbeiter und Personaldienstleister


Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) ist reformiert worden. Seine Änderungen treten zum 1. April 2017 in Kraft.

Die AÜG-Reform regelt, dass in Zukunft nach einer Einsatzdauer von mehr als neun Monaten der Zeitarbeitnehmer die gleiche Bezahlung erhält wie der vergleichbare Stamm-Mitarbeiter im Betrieb (Equal Pay). Dies umfasst eine Gleichstellung in allen Vergütungsbelangen. Eingeführt wird zudem die Begrenzung der Höchstüberlassungsdauer auf 18 Monate. Zeitarbeitnehmer dürfen demnach maximal 18 aufeinanderfolgende Monate an denselben Entleihbetrieb überlassen werden. Ausnahmen davon sind möglich – allerdings abhängig von den Tarifverträgen der Einsatzbranche, den Branchenzuschlags-Tarifverträgen und den Betriebsvereinbarungen.

Weiter enthält das neue AÜG ein Verbot der sogenannten Kettenüberlassung, beinhaltet Auswirkungen auf das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG), untersagt Einsätze bei einem Arbeitskampf und definiert bei Verstößen Bußgelder für Entleiher und Verleiher.

Werkverträge und Zeitarbeit sind in Zukunft durch das neue Gesetz klar getrennt. Als Konsequenz müssen Zeitarbeitnehmer von ihrem Arbeitgeber bei jedem Einsatz darüber informiert werden, dass sie als Zeitarbeitnehmer überlassen werden.

Welche Auswirkung die Reform des AÜG individuell auf das einzelne Kundenunternehmen hat, darüber informieren und beraten die Geschäftsstellenleiter und Disponenten der TIMECRAFT-Gruppe jederzeit in persönlichen Gesprächen. Unsere Kontaktdaten finden Sie unter www.timecraft.de.


Ab April 2017 werden viele Bereiche der Zeitarbeit neu strukturiert. #81684097 | © nmann77 - Fotolia.com